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Artikel vom 15.10.2019:
 

Zunehmende LKW-Verkehre in Kamen

 

(Foto Fotolia)

 

Das Ziel ist fast erreicht und die Verkehre nehmen sichtbar zu

 

Das Ziel ist fast erreicht: der Ausbau des östlichen Ruhrgebiets, vornehmlich der sogenannte Mittelkreis im Kreis Unna, zum Logistikstandort mit mindestens landesweiter, wenn nicht bundesweiter Bedeutung. Die dafür vorgesehenen Gewerbeflächen in Kamen sind vollständig belegt; die Ansiedlungen in Kamen (Henry-Everling-Straße und südliches Kamen Karré) und die Fertigstellung desinterkommunalen Gewerbegebietes Unna/ Kamen (Woolworth) liegt in der finalen Ausbauphase.

 

Die Ziel- und Quellverkehre nehmen merkbar zu, auch da wo wir sie nicht haben wollen. Nächtliches Parken von LKW`s am Straßenrand, vermehrte Nutzung unserer auch innerstädtischen Abschnitte der Landes- und Bundesstraßen aus unterschiedlichen Gründen sowie Umfahrungen und Abkürzungen der Autobahnverkehre.

 

Die baulichen Verhältnisse unserer Straßen sind trotz verschiedener Ausbaumaßnahmen nicht ausreichend dafür gerüstet, wie zu kleine und kaputt gefahrene Kreisverkehre (Werver Mark, Sesekedamm/ Poststr.), nicht ausreichend leistungsfähige Kreuzungen wie etwa an der Hilsingstrasse oder Am Langen Kamp sowie dringend reparaturbedürftige belastete Verkehrsstraßen (Hochstraße, Westring) zeigen.

 

Die begleitenden Belastungen wie insbesondere der Verkehrslärm und unwürdige menschliche Beeinträchtigungen (z. B. die Sanitärhygiene und Notdurft der LKW-Fahrer) sind ungelöst.

Aus der Sicht der CDU wird sich diese Problematik weiter zuspitzen, wenn nicht grundlegende Maßnahmen eingeleitet werden. Dabei wird es in Kamen auch durch anstehende Großbaustellen auf den umgebenden Autobahnen (Ausbau der A 1, Brücke Afferder Weg, Umbau Autobahnkreuz Dortmund/Unna, LKW-Rastplatz in Höhe Afferder Weg) besonders betroffen sein.

 

 

1. Lärmaktionsplan 2. Stufe als Plan zur Regelung von Lärmproblemen 

Heinrich Kissing: Die 2. Stufe des Lärmaktionsplans als Plan zur Regelung von Lärmproblemen und von Lärmauswirkungen aus dem Jahre 2015 ist beschleunigt zu bearbeiten. Die beschlossenen Maßnahmen, die die zuständigen Behörden für die nächsten fünf Jahre bis 2020 geplant haben, sind in Kamen bis auf das Radverkehrskonzept/ Nahmobilitätskonzept noch gar nicht umgesetzt. Es fehlen:

 

a) Die Straßenhierarchiefestlegung gemäß den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung 

b) Das Stadtgeschwindigkeitskonzept 

c) Das Lkw-Lenkungskonzept,

d) Das Investitionsprogramm lärmoptimierte Asphaltbeläge

Dafür sind die Teilprojekte zwischen der Stadt und dem jeweiligen Straßenbaulastträger abzustimmen. 

 

 

2. Lärmaktionsplan 3. Stufe – auch Ausweisung von ruhigen Gebieten

Karsten Diederichs-Späh: Die 3. Stufe der Lärmaktionsplanung geht für Kamen noch in diesem Herbst in die Bürgerbeteiligung. Dabei wird zu prüfen sein, inwieweit neu aufgenommene Straßenzüge einer Lärmminderungsplanung unterzogen werden können, sondern auch ob und welchem Ergebnissen Vorhaben aus den Stufen 1 und 2 umgesetzt sind.

 

Wichtig ist auch ein weiteres Ziel dieser Phase der Lärmaktionsplanung, nämlich die Ausweisung von ruhigen Gebieten für die quartiersnahe Erholung, ihr Schutz oder auch die Schaffung von derartigen Gebieten. 

 

 

3. Ausbau der Westumgehung Unna durch das Gewerbegebiet Unna/ Kamen

Karsten Diederichs-Späh: Bekanntlich sind die Planungen zum Weiterbau der Westtangente Unna beginnend an der Feldstrasse in Unna und geplant endend im interkommunalen Gewerbegebiet aufgenommen worden. Diese Maßnahme hängt eng zusammen mit dem Weiterbau der OW III a, auch bekannt als L 663 n. Mit diesem Straßenzug werden auch die riesigen Gewerbegebiete auf dem Areal der ehemaligen Westfalenhütte näher an Kamen heranrücken. Daher bleibt es für die CDU in Kamen bei den maßgeblichen Forderungen, wonach zum einen von Ost nach West geplant und gebaut werden soll und zum anderen Zu- und Abfahrten zu dieser Straße nur an qualifizierte Straßen angeschlossen werden sollen.

 

 

4. Ansätze gegen die Auswirkungen der Logistikansiedlungen im östlichen Ruhrgebiet

Heinrich Kissing: Die Auswirkungen der Logistikansiedlungen im östlichen Ruhrgebiet können nicht von den einzelnen Städten alleine gelöst werden. Da individuelle kommunale Maßnahmenbündel der Problematik nicht gerecht werden, regen wir an, ein gemeinsames Konzept im Kreis Unna zu entwickeln, das auch den östlichen Stadtbereich von Dortmund mit einbezieht. Im Wesentlichen geht es um die Belastungsachsen der Autobahnen, Autobahnkreuze und Auf- und Abfahrten von Schwerte, Holzwickede, Unna, Kamen, Dortmund-Lanstrop und Bönen. Mindestens für diesen Bereich sind übergreifende Verkehrslenkungs- und Belastungsminderungskonzepte notwendig, die über den reinen Lärmminderungsansatz hinausgehen.

 

 

 

 

 





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Zunehmende LKW-Verkehre in Kamen

 

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Das Ziel ist fast erreicht und die Verkehre nehmen sichtbar zu

 

Das Ziel ist fast erreicht: der Ausbau des östlichen Ruhrgebiets, vornehmlich der sogenannte Mittelkreis im Kreis Unna, zum Logistikstandort mit mindestens landesweiter, wenn nicht bundesweiter Bedeutung. Die dafür vorgesehenen Gewerbeflächen in Kamen sind vollständig belegt; die Ansiedlungen in Kamen (Henry-Everling-Straße und südliches Kamen Karré) und die Fertigstellung desinterkommunalen Gewerbegebietes Unna/ Kamen (Woolworth) liegt in der finalen Ausbauphase.

 

Die Ziel- und Quellverkehre nehmen merkbar zu, auch da wo wir sie nicht haben wollen. Nächtliches Parken von LKW`s am Straßenrand, vermehrte Nutzung unserer auch innerstädtischen Abschnitte der Landes- und Bundesstraßen aus unterschiedlichen Gründen sowie Umfahrungen und Abkürzungen der Autobahnverkehre.

 

Die baulichen Verhältnisse unserer Straßen sind trotz verschiedener Ausbaumaßnahmen nicht ausreichend dafür gerüstet, wie zu kleine und kaputt gefahrene Kreisverkehre (Werver Mark, Sesekedamm/ Poststr.), nicht ausreichend leistungsfähige Kreuzungen wie etwa an der Hilsingstrasse oder Am Langen Kamp sowie dringend reparaturbedürftige belastete Verkehrsstraßen (Hochstraße, Westring) zeigen.

 

Die begleitenden Belastungen wie insbesondere der Verkehrslärm und unwürdige menschliche Beeinträchtigungen (z. B. die Sanitärhygiene und Notdurft der LKW-Fahrer) sind ungelöst.

Aus der Sicht der CDU wird sich diese Problematik weiter zuspitzen, wenn nicht grundlegende Maßnahmen eingeleitet werden. Dabei wird es in Kamen auch durch anstehende Großbaustellen auf den umgebenden Autobahnen (Ausbau der A 1, Brücke Afferder Weg, Umbau Autobahnkreuz Dortmund/Unna, LKW-Rastplatz in Höhe Afferder Weg) besonders betroffen sein.

 

 

1. Lärmaktionsplan 2. Stufe als Plan zur Regelung von Lärmproblemen 

Heinrich Kissing: Die 2. Stufe des Lärmaktionsplans als Plan zur Regelung von Lärmproblemen und von Lärmauswirkungen aus dem Jahre 2015 ist beschleunigt zu bearbeiten. Die beschlossenen Maßnahmen, die die zuständigen Behörden für die nächsten fünf Jahre bis 2020 geplant haben, sind in Kamen bis auf das Radverkehrskonzept/ Nahmobilitätskonzept noch gar nicht umgesetzt. Es fehlen:

 

a) Die Straßenhierarchiefestlegung gemäß den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung 

b) Das Stadtgeschwindigkeitskonzept 

c) Das Lkw-Lenkungskonzept,

d) Das Investitionsprogramm lärmoptimierte Asphaltbeläge

Dafür sind die Teilprojekte zwischen der Stadt und dem jeweiligen Straßenbaulastträger abzustimmen. 

 

 

2. Lärmaktionsplan 3. Stufe – auch Ausweisung von ruhigen Gebieten

Karsten Diederichs-Späh: Die 3. Stufe der Lärmaktionsplanung geht für Kamen noch in diesem Herbst in die Bürgerbeteiligung. Dabei wird zu prüfen sein, inwieweit neu aufgenommene Straßenzüge einer Lärmminderungsplanung unterzogen werden können, sondern auch ob und welchem Ergebnissen Vorhaben aus den Stufen 1 und 2 umgesetzt sind.

 

Wichtig ist auch ein weiteres Ziel dieser Phase der Lärmaktionsplanung, nämlich die Ausweisung von ruhigen Gebieten für die quartiersnahe Erholung, ihr Schutz oder auch die Schaffung von derartigen Gebieten. 

 

 

3. Ausbau der Westumgehung Unna durch das Gewerbegebiet Unna/ Kamen

Karsten Diederichs-Späh: Bekanntlich sind die Planungen zum Weiterbau der Westtangente Unna beginnend an der Feldstrasse in Unna und geplant endend im interkommunalen Gewerbegebiet aufgenommen worden. Diese Maßnahme hängt eng zusammen mit dem Weiterbau der OW III a, auch bekannt als L 663 n. Mit diesem Straßenzug werden auch die riesigen Gewerbegebiete auf dem Areal der ehemaligen Westfalenhütte näher an Kamen heranrücken. Daher bleibt es für die CDU in Kamen bei den maßgeblichen Forderungen, wonach zum einen von Ost nach West geplant und gebaut werden soll und zum anderen Zu- und Abfahrten zu dieser Straße nur an qualifizierte Straßen angeschlossen werden sollen.

 

 

4. Ansätze gegen die Auswirkungen der Logistikansiedlungen im östlichen Ruhrgebiet

Heinrich Kissing: Die Auswirkungen der Logistikansiedlungen im östlichen Ruhrgebiet können nicht von den einzelnen Städten alleine gelöst werden. Da individuelle kommunale Maßnahmenbündel der Problematik nicht gerecht werden, regen wir an, ein gemeinsames Konzept im Kreis Unna zu entwickeln, das auch den östlichen Stadtbereich von Dortmund mit einbezieht. Im Wesentlichen geht es um die Belastungsachsen der Autobahnen, Autobahnkreuze und Auf- und Abfahrten von Schwerte, Holzwickede, Unna, Kamen, Dortmund-Lanstrop und Bönen. Mindestens für diesen Bereich sind übergreifende Verkehrslenkungs- und Belastungsminderungskonzepte notwendig, die über den reinen Lärmminderungsansatz hinausgehen.

 

 

 

 

 





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